Die 24-Stunden-Regatta vom Ammersee
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Zinth

 

 

 

 

Die Idee

Die ursprüngliche Idee für diese Regatta stammte von ein paar Landsberger Seglern, die auf ihrem Heimatgewässer einen Törn durchführen wollten. Seit 1974 ist diese Veranstaltung, die jedes Jahr vom SegelclubLandsberg/Lech (SCLL) ausgerichtet wird, der wichtigste Termin im Regatta-Kalender des Ammersees. Wie im Vorjahr werden auch heuer wieder an die 90 Yachten erwartet.
Der überwältigende Zuspruch, den diese Wettfahrt findet, lässt sich wohl damit erklären, dass alle „Typen“ von Seglern angesprochen werden, sei es die gemütliche Familiencrew, sei es die Seniorenmannschaft, deren Durchschnittsalter über 70 Jahre liegt oder auch das sportlich ambitionierte Team, das immer wieder hart trainiert hat, um erfolgreich teilnehmen zu können. Aber auch das Naturerlebnis ist eine große Motivation: Wann hat ein Segler schon die Zeit, nach einem furiosen Sonnenuntergang unter dem Sternenhimmel in die Nacht hineinzusegeln und am Morgen wieder die wärmenden Strahlen der Morgensonne zu begrüßen? Viele Teilnehmer suchen auch die Herausforderung, die Nacht durchzusegeln.
Die erste Runde wird separat nach Yardstick gewertet, wobei die gesegelte Zeit eines jeden Bootes seiner Konstruktion entsprechend berechnet wird. Diese erste Runde wird auch für den Ammersee-Cup gewertet, der am Ende der Saison an den Skipper vergeben wird, der bei den 13 bedeutendsten Regatten am besten abgeschnitten hat.

(Näheres unter www.ammersee-yardstick-meister.de )

Altbewährter Kurs

 Nach dem Start vor dem Campingplatz St. Alban segeln die Yachten nordwärts, wo es an der Boje vor Holzhausen zu den ersten spannenden Platzierungskämpfen kommt. Der Kurs führt dann weiter ans Nordende des Gewässers bis zur Boje vor Schondorf, nach deren Rundung der Weg um das Rieder Eck in die Herrschinger Bucht eingeschlagen wird. Dem Votum der meisten Teilnehmer entsprechend wurde dieser alte Wegpunkt wieder in den Streckenverlauf aufgenommen, auch wenn der Abstecher in die Bucht gerade bei Schwachwind oft sehr mühsam und zeitaufwendig ist. Den Abschluss der 1. Runde bildet nach einem Schlag quer über den ganzen See das Passieren der Boje vor St. Alban.
An jeder Boje liegt ein Schiff, dessen Besatzung Tag und Nacht akribisch die gefahrenen Zeiten dokumentiert.
Für die restlichen Runden werden die Boote in etwa gleiche Gruppen eingeteilt. Jeweiliger Gruppensieger ist, wer bis Sonntag Mittag die meisten Bojen gerundet hat.

Zum Ausklang findet am Sonntag in St. Alban ein Hafenfest mit Speis und Trank für alle Teilnehmer statt.

Charterwoche als Hauptpreis

Nicht minder groß ist der Andrang zur Siegerehrung am Freitag. zwei Wochen später um 19.00 Uhr im Saal des Sportzentrums in Landsberg sein, denn jedes gestartete Schiff erhält einen Erinnerungspreis, die Sieger der Gesamt- und der Yardstickwertung je einen Wanderpokal und jeder Gruppen- bzw. Klassensieger einen weiteren Preis. Darüber hinaus werden bei der Preisverleihung unter allen Teilnehmern wertvolle Sachpreise verlost:

Der 1. Preis ist ein einwöchiger Segeltörn im Mittelmeer, der 2. Preis ist ein wertvoller Segelchronograph, der 3. Preis ist ein Fahrrad. Außerdem werden hochwertige Maschinen für Heimwerker, Segelbekleidung, Restaurant-Gutscheine u.a. verlost. Diese Preise werden ermöglicht durch eine Vielzahl von Sponsoren.